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Seelöwen hatten sichtlich Spaß mit Kindern & Jugendlichen

Da passte alles zusammen: das Wetter, die Gäste, die Aktiven, die Kinder und Jugendlichen, die Anlage und Tennisplätze im Bestzustand und vor allem die Stimmung unter den Beteiligten. Die BTV-Seelöwen traten ganz familiär in der Wingst an, als hätten sie sich unseren Slogan "Dein sympathischer Sportverein in der Nachbarschaft" ausgedacht. An diesem Nachmittag passten die beiden sympathischen Vereine einfach zusammen, als es um die Jugendarbeit im Tennis ging!

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weitere Bilder folgen in Kürze, bitte wieder vorbeischauen!

Vor dem Besuch der Profis aus Bremerhaven hatten sich die Kinder und Jugendlichen aus dem VfL Wingst und den umliegenden Tennisvereinen - unter anderem auch die ausgelosten Teilnehmer aus dem Hadler Kurier – schon seit 15 Uhr untereinander warmgespielt. Bei herrlichem Sommerwetter machten sich die anwesenden Erwachsenen schon einmal über die Kaffeetafel her und genossen die Sonnenstrahlen auf der Terrasse der Tennishalle. Als die Bremerhavener Delegation mit den Spitzenspielern Peter Torebko, Marc Sieber, Massimo Ocera, Trainer Torben Theine und Teammanager Bernd Badenhorst mit Ehefrau Jutta eintraf, wurden die Kinder dann doch etwas aufgeregt. Nach der Begrüßung durch den Abteilungsleiter Bernd Müller und den VfL-Vorsitzenden Karsten Lutz stellte Bernd Badenhorst kurz die Entwicklung des Bremerhavener Bundesliga-Engagements dar und verschwieg dabei auch nicht die finanziellen Hürden, die jedes Mal wieder in einer strukturschwachen Region gestemmt werden müssen.

Bernd Badenhorst ist Seele und Motor des Bremerhavener „Tenniswunders". Der umtriebige Badenhorst hat es immer wieder geschafft, an den richtigen Quellen zu zapfen und einen konkurrenzfähigen Kader auf die Beine zu stellen, nicht zuletzt in diesem Jahr, wo der „Underdog" Seelöwen Bremerhaven mit erheblichem Erfolg die Großen der Liga ärgern konnte, letztlich – wie wir jetzt aber leider wissen, ohne den Verbleib in der 1. Tennis-Bundesliga sichern zu können. Torben Theine stellte die anwesenden Spieler im Einzelnen vor, einige Stars hatten bei internationalen Turnieren leider andere Verpflichtungen. Von diesen war der Argentinier Federico Delbonis in den letzten Wochen besonders bekannt geworden, weil er beim Turnier in Hamburg zunächst als Qualifikant die Ikone Roger Federer ausschaltete und dann erst sehr unglücklich im Finale unterlag. Das Rückgrat der Mannschaft war aber mit den beiden Deutschen Peter Torebko und Marc Sieber – die in allen Spielen aufopferungsvoll kämpften – und dem „Oldie" und Publikumsliebling mit eigenem Platz auf der Bremerhavener Tennisanlage, Massimo Ocera, anwesend, um den Kindern eine Lehrstunde auf höchstem Niveau zu präsentieren. Trainer Torben Theine selbst hat früher auch einige Erfolge, u.a. beim BTV 05 gefeiert und bildet jetzt eine verschworene Einheit mit Bernd Badenhorst im Management der Mannschaft.

Dann wurde es Ernst: Die jungen Nachwuchsspielerinnen und – spieler absolvierten ein kurzes Lauftraining mit Lockerungsübungen, bevor Torebko und Sieber auf dem einen und Ocera und Theine auf dem anderen Platz gezielt den Kindern Ballannahme und Schlagvarianten vermittelten. Mittlerweile hatte sich auch die Tribüne gefüllt und Eltern und Vereinsmitglieder verfolgten gespannt das Geschehen auf dem Platz. Die Kinder waren mit voller Konzentration und Feuereifer dabei und sammelten sogar freiwillig gern die Bälle – das wünschen sich die Heimtrainer auch! Die Profis absolvierten das Training mit viel Freude und hatten selbst Spaß an den kleinen Wettspielen, bei denen zum Schluss nur jeweils ein Sieger übrig blieb. Die Tennis-Asse ließen sich viel Zeit, waren ganz nahe bei den Kindern und gingen sensibel auf Teenies ein.

Zum Abschluss des Showtrainings demonstrierten Peter Torebko und Marc Sieber ihre Power und Präzision in einem Trainingsspiel. Die Zuschauer auf der Tribüne trauten ihren Augen kaum, mit welcher Geschwindigkeit die Bälle über den Platz gepeitscht werden können, um dann noch kurz vor der Linie im Feld zu landen. Atemberaubend war es – und wird wohl leider auf diesem Niveau ein singuläres Ereignis auf der von den Mitgliedern perfekt präparierten Anlage des VfL bleiben. Dann folgte der gemütliche Teil am Grill mit kühlen Getränken, Fleischerzeugnissen und diversen Salaten. Nach der Übergabe einiger Freikarten für das letzte Punktspiel der Seelöwen und handsignierter Plakate klang der interessante Nachmittag mit vielen Gesprächen zwischen den Organisatoren und Gästen aus, bei dem sich sowohl die Wingster als auch die Bremerhavener Gäste ganz unter Freunden fühlten.