Wingster bei den Landesmeisterschaften


Die VfL Triathleten Jan-Erik Feldberg und Ben Cyrol gingen erstmalig bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften in Wolfenbüttel an den Start. 


Glücklicherweise spielte das Wetter mit, so dass der Wettkampf bei optimalen Bedingungen ausgetragen werden konnte. Bereits um 7.30 Uhr konnte Feldberg in die Wechselzone einchecken und sich rechtzeitig mit dem Wettkampfgelände vertraut machen. Geschwommen wurden jeweils 2 Runden á 200 m im Fümelersee. Die gut abgesicherte 20 Kilometer lange Radstrecke mit Wendepunkt musste insgesamt 4 x abgefahren werden, bevor es auf die 5 Kilometer lange Laufstrecke ging. Vor dem Startschuss wurden die Jugendlichen bei der Wettkampfbesprechung noch einmal eindringlich ermahnt, die vorgeschriebenen neuen Regeln des Windschattenfahrens zu beachten, damit es nach Möglichkeit nicht zu Abstrafungen kommt. Ohne Verzögerung konnte der Schwimmstart beginnen. Feldberg setzte sich in seiner Paradedisziplin sofort an die Spitze und machte ordentlich Tempo. Mit großem Vorsprung kam er nach 400 Metern führend aus dem Wasser und wechselte souverän zum Radfahren. Was dann geschah, konnte er sich kaum erklären. Gleich zu Beginn der Radstrecke ging es mit einer noch leichten, aber sehr langen Steigung los und noch auf der ersten Radrunde stießen 3 nachfolgende Konkurrenten zu Feldberg auf. Jetzt hieß es wieder Tempo erhöhen. Aber diesmal wollten die Beine nicht mehr und der Wingster fiel weit zurück. Auf der abschließenden Laufstrecke versuchte er wieder nach vorn zu laufen, dieses kostete zu viel Kraft und Feldberg musste sich am Ende mit Platz 8 zufrieden geben.


Ganz anders erging es Cyrol: Beim Schwimmen kam er, umringt aus einem Pulk von ca. 10 Athleten, nicht wirklich gut voran und konnte erst mit dem letzten Drittel des Teilnehmerfeldes das Wasser verlassen. Ben Cyrol ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, denn er ist ein sehr starker Radfahrer. Auf seiner 9 km langen Radstrecke holte er seine Mitstreiter zügig wieder ein und kämpfte sich stetig weiter nach vorn. Auf der abschließenden 2,5 km langen Laufrunde hatte er noch genügend Kraftreserven, um nochmals weiter an die Spitze zu laufen. Cyrol lief ein unglaublich beherztes Rennen und kam schließlich als Drittplatzierter ins Ziel.