Weiterhin am Schwungrad Sport drehen!

VfL Wingst geht nach einem erfolgreichen Jubiläumsjahr finanziell und organisatorisch konsolidiert mit sportlichem Elan an die künftigen Herausforderungen

Karsten Lutz kommissarisch weiter im Amt

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Nach der kürzlich durchgeführten Jahreshauptversammlung blickt der VfL Wingst mit Optimismus und vor allem finanziell konsolidiert in die Zukunft. Der Bericht des Vorsitzenden Karsten Lutz zeigte noch einmal eindrücklich die Höhepunkte des Jubiläumsjahres auf. Die Ehrungen machten deutlich, dass es auch wieder hervorragende sportliche Erfolge in den vergangenen 12 Monaten gab. Da Karsten Lutz nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stand, mussten die meisten Vorstandsmitglieder nicht nur bestätigt werden, sondern auch ein neuer Vorsitzender oder eine neue Vorsitzende gesucht werden. Leider konnte auf der Versammlung keine Nachfolge sichergestellt werden, so dass der amtierende Vorsitzende bis zu einer Wahl oder Berufung kommissarisch im Amt bleiben muss.

Vorsitzender Lutz begrüßte zu der gut besuchten Jahreshauptversammlung bei „Lütt Mandus" Westerhamm neben Bürgermeister Michael Schlobohm - auch in seiner Eigenschaft als Abteilungsleiter Fußball und Fördervereinsvorsitzender – zahlreiche Ehrenmitglieder und die zu ehrenden Sportler. Bürgermeister Schlobohm bedankte sich beim VfL für die im vergangenen Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit, insbesondere für die Vorbereitung und Durchführung des 100jährigen Jubiläums durch den Festausschuss und den Vorstand. Da die Gemeinde Wingst derzeit nicht über einen ausgeglichenen Haushalt verfügt, konnte er die Kassenwartin auch nicht mit einem Scheck seitens der Gemeinde erfreuen.

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In seinem Rückblick ging Karsten Lutz auf das Jubiläum und die vom Vorstand umgesetzten Maßnahmen ein. Er stufte 2013 als eines der wichtigsten in der Geschichte des VfL Wingst ein. Das 100jährige Jubiläum sollte der Bedeutung des Vereins entsprechend begangen werden. Glücklicherweise waren Zuspruch und Begeisterung der „Mitmacher" sehr groß. Es begann 2012 mit einem Workshop inklusive Ideenbörse, in dem eine Grobplanung für die Veranstaltungen und Zeitabläufe entwickelt wurde. Je nach Neigung und Talent brachten sich die Teilnehmer in die einzelnen Arbeitskreise ein. Bei allen Überlegungen musste selbstverständlich die finanzielle Machbarkeit beachtet werden. Mit geringem Aufwand viel zu gestalten forderte die Kreativität eines jeden Einzelnen. Geht nicht - gab es nicht.

Alle, die das Jubiläumsjahr miterlebt haben, sind sich einig, dass es ein fröhliches, würdiges, gelungenes Gesamtjubiläum war. Begleitet wurden die verschiedenen Veranstaltungen durch ein überaus gut gelungenes Festheft, in dem sich viele Mitglieder wiederfanden, den umfassenden und gut gestalteten Informationen im Internet und eine wohlwollende Berichterstattung in der örtlichen Presse. Der Jubiläumsstart am 26. Januar 2013 mit der „Grün-Weißen-Nacht" verlief so erfolgreich wie auch alle Veranstaltungen danach. Absoluter Höhepunkt war dann der Festakt „100 Jahre VfL Wingst", am 1. September 2013. Das Wirken und die Bedeutung des Vereins für die Gemeinde und in der Gemeinde Wingst und in manchen Bereichen auch weit darüber hinaus wurden entsprechend gewürdigt. Die Gäste aus Politik, Verwaltung, den Sportverbänden, den Partnervereinen und der Mitgliedschaft waren sich unisono einig, es war ein gelungener Festakt. Ehrungen für besondere Verdienste und langjährige Mitgliedschaften nahmen einen breiten Raum ein. Es wurde damit gezeigt, dass die überwiegend vom Konsum gesteuerte Gesellschaft ohne Menschen mit Initiative, Idealismus und sozialem Engagement wesentlich ärmer und zum Teil auch nicht lebensfähig wäre.

Rechtzeitig im Jubiläumsjahr konnte auch die Sanierung des Sportheimes abgeschlossen werden. So wurde unter anderem eine neue Heizungsanlage eingebaut. Über 25.000 Euro wurden mit Hilfe der kommunalen Körperschaften, des Kreissportbundes, verschiedener Firmen und einiger Mitglieder investiert, um es zu einem Schmuckstück zu machen.

Lutz bedankte sich herzlich bei seinen Vorstandskollegen für die hervorragende Zusammenarbeit. Es habe sich gezeigt, was ein eingespieltes, gut funktionierendes Team, in dem jedes Teammitglied Verantwortung übernimmt, alles leisten kann. Die gute gegenseitige Information war schon fast die „halbe Miete". Hier sah er im Bereich der Abteilungen durchaus Verbesserungsbedarf. Karl-Heinz Stehrenberg tritt als Sportwart, der hat sich in dieser Position große Verdienste erworben hat, nicht wieder an. Dank sprach der Vorsitzende auch den Abteilungsleitern, Trainern, Betreuern und allen im Verein ehrenamtlich Tätigen für ihren großen Einsatz aus. Er bat alle, weiterhin am Schwungrad des Lebens, dem Sport, zu drehen.

Abschließend kam der Vorsitzende auf seine Person zu sprechen. Er hatte die Funktion 2011 für eine begrenzte Zeit übernommen, um den Verein aus einer schwierigen Situation herauszuführen. Es gab in den drei Jahren schwierige Momente und Situationen, die schönen Erlebnisse und die Erfolge in der Arbeit hätten jedoch eindeutig überwogen, für eine erneute Kandidatur stehe er nicht mehr zur Verfügung.